20.11.2008
Toter Winkel
In der "Großstadt für Kinder" ist die Verkehrsunfallprävention für Kinder den Verantwortlichen von Stadt, Polizei und Verkehrswacht Essen e.V. ein besonderes Anliegen. Auf Initiative der Essener DEKRA-Niederlassung wurde aktuell 2 Schulklassen der Essener Hüttmannschule (Ortsteil Altendorf) mit hohem Aufwand die Unfallgefahr des "toten Winkels" auf dem Gelände der DEKRA-Niederlassung demonstriert.
Unfälle mit LKW-Beteiligung entstehen sehr häufig aufgrund der schlechten Sicht. Für die LKW-Fahrer gibt es einen nicht unerheblichen Bereich vor und neben ihrem LKW, der bei dem Blick in den Rückspiegel für sie nicht einsehbar ist. Somit befinden sich z.B. Radfahrer und Fußgänger, die sich neben dem Fahrzeug befinden, in einem "toten Winkel". Die Gefahr ist besonders groß an Ampeln oder bei Abbiegemanövern, denn dann verschwinden die Personen aus dem Blickfeld.
Die rd. 40 Grundschüler durften nach einigen Erläuterungen selbst hinter dem Steuer eines LKW Platz nehmen, und ihre Mitschüler waren rund um den Wagen als Fußgänger "unterwegs". Somit konnten die Kinder eindrucksvoll erfahren, wer gesehen wird und wer nicht und somit die Gefahr des "toten Winkels" kennen lernen. Für ergänzende Erläuterungen standen insbesondere die Fachleute der DEKRA zur Verfügung. Diese äußerst aufwändige Aufklärungsaktion wurde von der DEKRA-Niederlassung liebevoll und zielgruppenorientiert vorbereitet. Den eingeladenen Ehrengästen (u.a. Bürgermeister Rolf Fliß) und zahlreichen Pressevertretern ergab sich daher der Eindruck einer hilfreichen und wiederholenswerten Präventivmaßnahme, die sich auch für andere Ziel- und Altersgruppen (Radfahrer, Senioren etc.) anbieten würde.
Den Veranstaltern und Teilnehmern gilt unser Dank.

