23.11.2009

Alkoholtest im Eigenversuch für Vertreter/-innen der Essener Justizbehörden und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens

Rückblickend auf die äußerst beliebten "Alkoholtests im Selbstversuch" der vergangenen Jahre organisierte die Verkehrswacht Essen e.V. auch in diesem Jahr einen Alkoholtest im Eigenversuch für Vertreter/-innen der Essener Justizbehörden und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. In Zusammenarbeit mit der DEKRA in Essen, dem Gerichtsmedizinischen Institut der Universität Duisburg/Essen und dem Polizeipräsidium erfolgte dieser ungewöhnliche wie informative Beitrag zur Verkehrsunfallprävention am 21.11.09.

Die Probanden hatten dabei Gelegenheit, außerhalb der Geschäftszeiten der DEKRA-Niederlassung, auf einem abgeriegelten Gelände ("Schonraum"), einen angelegten Parcours im bereit gestellten Pkw zu befahren und im Eigenversuch zu erfahren, wie schnell die enthemmende Wirkung des Alkohols am Steuer einsetzt.

Herr Dr. Freislederer vom Gerichtsmedizinischen Institut der Universität Duisburg/Essen erläuterte in seinem beachtenswerten Fachvortrag dem interessierten Fachpublikum die medizinischen Grundlagen zum Thema und stand für zahlreiche Fragen bereit.

Die Aufklärungsaktion wurde von einigen prominenten Essener/-innen (u.a. den Herren 1. Bürgermeister Rudolf Jelinek, Bürgermeister Rolf Fliß und Amtsgerichtspräsident Norbert Kassen) mit Interesse verfolgt und im Rahmen der guten Zusammenarbeit durch die Essener Stauder-Brauerei und das Weingut Ernst Bretz (Bechtolsheim) unterstützt. Die DEKRA-Niederlassung stellte zudem noch belegte Brötchen zur Verfügung.

Zusätzlich wurden Atemalkoholmessungen u.a. durch Herrn Jürgen Lückemeyer (Erster Polizeihauptkommissar/Leiter Verkehrsinspektion 1 Polizei Essen) im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt und den Probanden erläutert.

Als Ergebnis dieser ungewöhnlichen Fortbildungsveranstaltung konnten gemeinsame Fragestellungen in der Zusammenarbeit zwischen Verkehrswacht, Justizbehörde, DEKRA, Polizei und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens behandelt und ergänzend mögliche Kooperationen bzw. weitere Präventivmaßnahmen diskutiert werden.

Erfreulicherweise wurde ein Beitrag über die Veranstaltung noch am selben Abend im WDR (Aktuelle Stunde und Lokalzeit Ruhr) ausgestrahlt.

Die Beteiligten sind zuversichtlich, zu gegebener Zeit eine Folgeveranstaltung anbieten zu können. Der Dank der Essener Verkehrswacht e.V. als Initiator dieser Aktion gilt daher dem Referenten, allen Teilnehmer/-innen, den Vertretern von Polizei und DEKRA sowie den Sponsoren mit dem abschließenden Kommentar: "Vor Gericht helfen keine Büttenreden!"

 

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